Erfolg: Internationale Solidarität wird praktisch!

Internationale Solidarität muss spürbar sein !

Um 0.00 Uhr haben wir heute, am 17. Juli, die „deadline“ für unsere Sammelaktion überschritten.

Wir haben das Geld für den Transporterkauf für die von uns unterstützte VIO.Me Belegschaft zusammenbekommen. Die von der Belegschaft übernommene Firma Vio.Me ist in Griechenland zum Leuchtturmprojekt geworden. Andere gegen Entlassung und Schließung kämpfende oder rückeroberte Betriebe orientieren sich daran und werden von den Vio.Me-Kolleg*innen nach Kräften unterstützt.

Wir möchten uns bei den IG-Metall Kolleg/innen von Ford Köln und bei Manfred Po. herzlich bedanken. Manfred Po. hatte anlässlich seines Geburtstages eine große Summe an Spenden gesammelt, und IG-Metall Vertrauensleute haben ebenfalls mehrere hundert Euro beigesteuert.

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Beim Edelweißpiratenfest: Letztmalige Sammlung für den VIO.ME Transporter am Stand des GSKK

Wir sammelten auch bei diversen Veranstaltung, wie dem Edelweiss-piratenfest, am 1. Mai, bei Diskussionsveranstaltungen, Partys etc. etc. So kam die stolze Summe von

6850. – €    zustande.

Davon können sich die Kollegen nun einen Transporter kaufen, so dass sie ihre Produkte aus der selbstverwalteten Firma noch weiträumiger verteilen können.

 

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„Griechenland- ein Jahr nach dem OXI“

Veranstaltung am 09. Juni im Allerweltshaus Köln
von  Griechenland Solidaritätskomitee Köln, Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW und Stiftung „Umwelt und Entwicklung“ NRW

DSCF1768Am 9. Juni gab es im Allerweltshaus Köln eine Aufklärung über die Folgen der dikta- torischen Maßnahmen der „Troika“ und insbesondere der deutschen Regierung  ge- genüber Griechenland. Mehr als 50 Per- sonen waren zu der Veranstaltung „Griechenland- ein Jahr nach dem OXI“ ge- kommen.

Die Ergebnisse der „Experten“-Politik sind ernüchternd, nein erschütternd. Die soge- nannten „Reformen“ haben Griechland ökonomisch fast völlig ruiniert. Die linke griechische Regierung wurde jeder Chance einer Entwicklung der Gesellschaft beraubt, große Verarmung breitet sich bis tief in die Mittelschichten aus.

Unter diesen Umständen kann nicht davon ausgegangen werden, dass eine linke Syriza-Politik unter Alexis Tsipras die gelegentlich unverhältnismäßigen Erwartungen erfüllen könnte – mehr als kleinere Verbesserungen für diese oder jene Gruppe sind nicht erreich- bar. Nach wie vor wird die Regierung unter massiven Druck gesetzt, Arbeits- und Tarifrechte zu zerschlagen.

Aus der Not heraus bilden sich alternative Strukturen, die Mut machen.
Hunderttausende Menschen sind mittlerweile in solche lokalen Initiativen involviert.
Auch der besetzte und in Selbstverwaltung geführte Betrieb VIO.ME gehört dazu und wird seit 2013 vom GSKK unterstützt (aktuell durch eine Spendenkampagne für den Kauf eines gebrauchten Transporters). Auch Streiks sind immer noch häufig: derzeit streiken die Hafenarbeiter bereits seit einigen Wochen und zeigen den Willen, sich zu wehren.

DSCF1771Einen Zusammenschnitt mit wichtigen Passagen der Beiträge der Referenten
Prof. em Dr. Skevos Papaioannou und Yannis Malamatinas gibt es hier:

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Grand Hotel Solidarity: Flüchtlingsunterkunft selbstgemacht

Am 13. 6. 2016 berichtet Neues Deutschland über eines der zahlreichen selbstverwalteten Projekte in Griechenland:

Im Zentrum Athens haben Aktivisten und Geflüchtete ein ehemaliges Gasthaus besetzt

Frederick Coulomb

Im Zentrum Athens haben Geflüchtete und linke Aktivisten ein ehemaliges Hotel für eine selbstverwaltete Flüchtlingsunterkunft besetzt. Sie kochen 800 warme Mahlzeiten am Tag. Und beantworten die Frage, wie wir leben wollen.

Vollständiger Artikel: http://www.neues-deutschland.de/artikel/1014444.grand-hotel-solidarity-fluechtlingsunterkunft-selbstgemacht.html
(c) neues deutschland 2016 (13.6.2016)
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72. Jahrestages des Massakers von Distomo (10. Juni 1944), ein Filmabend in Bochum

Am Samstag, den 11.06.2016, findet, anlässlich des 72. Jahrestages des Massakers von Distomo (10. Juni 1944), ein Filmabend im Sozialen Zentrum Bochum statt.

Wir zeigen den Dokumentarfilm von Marsia Tzivara

Neo-Nazis erhalten nicht nur in Deutschland Zulauf, auch in Griechenland haben sie Aufwind: 2012 schaffte es die Partei Goldene Morgenröte dort sogar erstmals ins Parlament. In ihrem Dokumentarfilm „Burning From The Inside“ befragt Marsia Tzivara griechische Migranten in Berlin zu ihrer Sicht auf die politischen Entwicklungen in ihrer Heimat: auf die Wahlerfolge der Neo-Nazis in Griechenland, auf die faschistischen Strukturen, auf den sozialen Verfall. Wie wurde die „Wiege der Demokratie“ zu einem Land, das von innen brennt? Tzivara untersucht außerdem die Beziehungen zwischen deutschen und griechischen Neo-Nazis – wie ähnlich oder unterschiedlich operieren sie in den jeweiligen Ländern? Und sie blickt auf den Widerstand gegen rechtsextreme Organisationen und Einstellungen, bei dem Griechen und Deutsche zusammenarbeiten.

path6451Als besonderes Highlight des Abends wird die Produzentin und Regisseurin des Films, Marsia Tzivara, anwesend sein und im Anschluss an die Vorführung für eine Diskussion zur Verfügung stehen.

Abgerundet wird die Veranstaltung durch einen musikalischen Beitrag (Lieder des Widerstandes – Mikis Theodorakis).

Dokumentarfilm BURNING FROM THE INSIDE (OmU)
D/Griechenland 2014, 64 min, Regie: Marsia Tzivara

Wann:      11.06.2016 um 19:30 Uhr
Wo:           Soziales Zentrum Bochum  
                   Josephstr. 2, 44791 Bochum

Der Eintritt ist kostenlos. Wer möchte kann durch eine Spende zur Finanzierung des Abends beitragen.

Quelle: hellas-solidarität-bochum | … Europa neu beleben …

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Ein Jahr nach dem OXI

Ein Jahr nach dem OXI
Donnerstag, 09.06.2016 | 19:30 Uhr
Allerweltshaus, Köln
Körnerstr. 77-79
50823 Köln
Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Skevos Papaioannou (Uni Kreta) und Alexis J- Passadakis (Attac Frankfurt)
Fast 62 % der Griech*innen hatten sich vor knapp einem Jahr im Referendum gegen das Spardiktat der Troika gestellt. Seitdem hat die SYRIZA-Regierung entsprechende Vereinbarungen des Memorandums III der EU unter ständigem Druck umgesetzt.
Wieweit ist es Tsipras gelungen, Abmilderungen oder gar Mindeststandards zu erhalten?

Seit Februar 2016 haben Gewerkschaften, Bauern und verschiedene Berufsverbände in massiven Streiks Gesetzesänderungen bekämpft und zum Teil auch aufgehalten. Weiterer Abbau von Arbeits- und Tarifrechten steht aber auf der Tagesordnung. Und zugleich muss das Land zigtausende Flüchtlinge versorgen, die infolge der Abschottungspolitik der EU und der Balkanstaaten in Griechenland einem ungewissen Schicksal entgegensehen.

In der oppositionellen Linken Griechenlands, in der europäischen Linken insgesamt, finden derzeit programmatische und organisatorische Diskussionen für eine umfassende Alternative statt.

Prof. Dr. Skevos Papaioannou, Uni Kreta
Alexis J- Passadakis, Attac Frankfurt

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