Der Kampf gegen die Zwangsversteigerung des Vio.Me-Geländes geht weiter

Am Donnerstag, den 11.01.2018, sind die Vio.Me-Arbeiter*innen in Begleitung von ca. 120 Mitstreitern erneut in das Gerichtsgebäude von Thessaloniki eingezogen, um die Zwangsversteigerung des Fabrikgeländes zu verhindern und ihre Forderung nach der Nutzung eines Siebtels des Geländes zu bekräftigen.

Nach mehreren erfolglosen Versuchen der Versteigerung in 2017 wurde diesmal der Angebotspreis auf 21. Mio. € gesenkt. Und erneut gelang es den Kolleg*innen, mögliche Anbieter abzuschrecken. Offensichtlich will kein Anbieter zu diesen Bedingungen und mit der Belegschaft von Vio.Me und der Solidaritätsbewegung an der Backe ein Angebot abgeben.

Im Hintergrund gab es Gerüchte, dass der Preis für die nächste Versteigerungen am 18.und 25.01. nochmals auf 15 Mio € gesenkt werden könnte.

Text auf dem Transparent: Lasst uns gemeinsam die Zwangsversteigerungen blockieren.
Wir sind fest entschlossen, unsere Arbeitsplätze mit Würde zu behalten.
VIOME wird in den Händen der ArbeiterInnen bleiben.
Wir lassen nicht zu, dass die Fabrik verkauft und abmontiert wird.

Sobald wir Neuigkeiten von den weiteren Verhandlungen über die Situation bei Vio.Me haben, könnt ihr sie hier und auf unserer Facebookseite nachlesen. GSKK

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