Viel Lärm um nichts

Italien: Scharfe Kritik an Renzis Regierungsprogramm

Gerhard Feldbauer

Das vom neuen italienischen Premierminister Matteo Renzi, dem Chef der Demokratischen Partei (PD), zu Wochenbeginn vorgelegte Regierungsprogramm (jW berichtete) ist auf vernichtende Kritik gestoßen, nicht nur bei den Kommunisten und anderen Linken. Nach sieben Jahren anhaltender Rezession, einem massiven Anstieg der Zahl der Arbeitslosen – allein 2013 kamen zwei Millionen Menschen neu dazu, darunter 40 Prozent Jugendliche –, einer galoppierenden Verarmung und einer Staatsverschuldung von 132 Prozent des Bruttoinlandsprodukts gehört Italien inzwischen zu den Ländern der EU, die am härtesten von der Krise betroffen sind. Doch der neue Regierungschef habe »nicht eine einzige positive Antwort auf die dramatischen Fragen wie Arbeit, Renten, Gesundheit und Entwicklung« gegeben, kritisierte der Sekretär der Partei der Italienischen Kommunisten (PdCI), Cesare Procaccini. Diese Regierung werde die Linie ihrer Vorgänger uneingeschränkt fortsetzen.

Den Artikel finden Sie unter: http://www.jungewelt.de/2014/02-27/041.php

 

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